Meine 10 Gründe für einen Havi:

 

1. Alle Havaneser, die ich bis jetzt kennengelernt habe, sind charakterstark und unglaublich lieb.

 

2. Man sagt dieser Rasse nach, sie sei sehr intelligent. Bee bestätigt das zu mindest 150 %. Ihre Lernbereitschaft übertrifft alle meine Erwartungen. Auf Zuruf schafft sie es, sich um den bereits gewickelten Laternenpfahl wieder zu entwickeln. Jetzt üben wir links und rechts.  ...und man bedenke, sie ist gerade mal 20 Monate jung.   

 

3. Havaneser sind sehr leicht zu motivieren. Bee ist mein Applaus und meine Freude, wenn sie etwas richtig gemacht hat, lieber als ein Leckerchen. Da macht das Lernen doppelt soviel Spaß... 

 

4. Diese Rasse ist sehr anpassungsfähig. Als Familienhund tobt sie den lieben langen Tag mit den Kindern. In meinem Singlehaushalt ist sie bedeutend ruhiger. Bei Senioren werden sie sich wahrscheinlich den ganzen Tag betüdeln lassen. Ich bin gehbehindert und Bee besteht nicht auf mehreren Spaziergängen pro Tag. Das kommt mir sehr entgegen. So machen wir einen größeren Spaziergang und dann kommt sie noch mehrere Male vor die Tür.  

 

5. Havaneser haben kein Unterfell. Das bedeutet, dass sie keinen Fellwechsel zum Sommer und Winter haben. Deswegen sind sie auch für Allergiker geeignet. Meine Mutter, die auf Hundehaare allergisch reagiert (sofort juckende Augen und triefende Nase), war gar nicht begeistert, dass es mich nur noch im 2er-Pack mit Hund geben sollte. Aber auf Bee reagierte ihr Autoimmunsystem nicht. Und so ist Bee ihr absoluter Liebling, der nach Strich und Faden verwöhnt wird. Bee erwidert diese Zuneigung genauso und wenn ich ihr sage, dass "Oma" kommt, ist Bee immer ganz aus dem Häuschen.
  

6. Der Havaneser ist ein äußerst gesunder Hund; es gibt nur zwei Erbkrankheiten bei den Havis: A-Hämophilie (eine Bluterkrankheit) und der Jugendkatarakt (Grauer Star, der schon ganz früh auftritt). Bis jetzt waren alle deutschen Zuchtlinien frei von beiden Krankheiten.

 

7. Der Havaneser hatte früher auch den Beinamen Kubanischer Seidenhund. Wenn man einmal das Fell eines Havis gestreichelt hat, weiss man wieso. Bee zu kraulen ist eigentlich ein taktiles Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte.

 

8. Das ich mal auf einen Schosshund kommen würde, hätte ich früher nicht gedacht. Genau so wenig hätte ich gedacht, mal MS zu bekommen. Aber so spielt das Leben halt.   ...und da ich der Meinung bin, es ist besser mitzuspielen, geht es mir nach 18 Jahren mit der Krankheit gut und der Hund wird eben kleiner. Der Havaneser ist der beste kleine Hund, den ich mir vorstellen kann. Oft genug höre ich - gerade von Männern - "ich mag zwar keine kleinen Hunde, aber der ist richtig niedlich".

 

9.  Wenn ein Hund so etwas wie Humor hat, dann ist es Bee. Manchmal versucht sie tatsächlich, mich absichtlich zu ärgern. Ihr Verhalten ist dann so ähnlich wie das bei ihrer Sturheit, wenn sie sagen will "Nö Frauchen, das will die Bee jetzt nicht!". Allerdings gibt es einen großen Unterschied: sie wedelt dabei mit dem Schwanz.

Dann weiss ich, sie will mich nur ärgern. Fang ich dann an zu lachen, freut sich mein Hund ein Loch in den Bauch und kriegt sich nicht mehr ein. Havaneser sind halt, wie oft beschrieben Clowns und Bee ist ihre Königin. Diese Tatsache macht die Havaneser in meinen Augen noch liebenswerter.

   

10. Meine Bee ist Langschläfer. Wenn nachts doch mal die Blase drückt, geht sie auf ein Hundeklo. Wer meine Schlafgewohnheiten kennt, weiß wie dankbar ich dafür bin... 

 

 

Nachfolgend finden Sie einen link zu VOX. Bei "Hund, Katze, Maus" gab es einen Beitrag über den Havaneser.

 

 Glück ist ein warmes Hundebaby

Charles M. Schultz